Herzlich Willkommen beim SPD Ortsverein Brackenheim

Die SPD versteht sich als Partei der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität. Ebenso stehen wir für Umweltschutz und gute Arbeit. Der Ortsverein wirkt über seine Stadträte auf die Gestaltung der Lebensverhältnisse für die Einwohner von Brackenheim ein.

 

Dabei geht es um Kinderbetreuung, Schulbildung, Wohnraum, Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung, Verkehr, Sport- und Freizeit, Naherholung.

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu unserem Vorstand, unseren Stadträten, Termine, Links (Kreiverband, Landes- und Bundespartei, Abgeordnete) und ein Kontaktformular.

 

Unsere Vorstandsmitglieder und Stadträte stehen Ihnen selbstverständlich auch persönlich sowie über die jeweils angegebenen Telefonnummern bzw. Mail-Adressen direkt zur Verfügung.

 

Sprechen Sie uns an. Wir sind für Sie da.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Josef Festl

Vorsitzender des Ortsvereins

 

27.10.2020 in Ortsverein

Gerhard Weber verstorben

 

Am 23. Oktober ist Gerhard Weber im Alter von 82 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Gerhard Weber war über knapp 4 Jahrzehnte hinweg ehrenamtlich sehr engagiert tätig. Mitgründer des Partnerschaftskomitees im Jahr 1977: stellvertretender Vorsitzender von 1978 bis 2007 und dessen Vorsitzender 2007 bis 2015. Er sprach französisch, englisch, italienisch und lernte ab 2001 auch noch polnisch, schloss Freundschaften in den Partnerstädten und führte zahlreiche Gäste und Gastfamilien zusammen. Er hat zum Zusammenwachsen der Menschen in Europa viel beigetragen.

Der Diplom-Ingenieur für Textilwesen war von 1980 bis 2004 Stadtrat, von 1989 bis 2004 Vorsitzender der SPD-Fraktion und 3. stellvertretender Bürgermeister. Im SPD-Ortsverein hatte er von 2005 bis 2015 das Amt des Schriftführers inne. Für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement wurde er 2004 mit der Verdienstmedaille der Stadt Brackenheim in Gold ausgezeichnet. Der Ortsverein verliert einen guten Freund, Ideengeber und Weggefährten und trauert um ihn. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden Gerhard Weber stets in guter Erinnerung behalten.

18.02.2020 in Ortsverein

Mahnwache gegen die AfD mit 200 Teilnehmern

 

Die AfD lud zur Veranstaltung „Deutschland aus der Krise führen“ am Montag, 17.02.,   ins Bürgerzentrum (BZ) ein. Die  SPD und ebenso diepartei meldeten eine Mahnwache vor dem Eingang des BZ an. Nach Schätzung der Polizei waren 200 Teilnehmer (parteiübergreifend!) anwesend, um gegen die Politik der AfD Flagge zu zeigen. Die AfD leugnet, dass der Klimawandel im Wesentlichen durch Menschen verursacht ist, sie leugnet den Holocaust. Die AfD verharmlost die Nazi-Zeit als „Vogelschiss der Geschichte“. Millionen Menschen starben im 2. Welt-Krieg, Millionen Juden und Andere wurden ermordet.

Einige aus den Reihen der Mahnwache gingen in die Veranstaltung der AfD und verließen sie vor dem Ende. Nach ihren Schätzungen waren 120 bis 150 Leute im Saal. Danach erschallte im Sprechchor „Wir sind mehr“. Und das ist gut so. Vielen Dank an alle Teilnehmer der Mahnwache!

 

30.12.2019 in Allgemein

Gast-Kommentar zum Jahr 2019 mit Ausblick auf 2020

 

Gretas Zorn – neue Politgesichter erkor‘n –
Braun und Grün in einem trocken-heißen Jahr

Es brauchte eine Schülerin mit Zopf aus Schweden,
über die nun alle Schnarchnasen aufgescheucht reden.
Klimapolitik war lange Lärm um nichts und heiße Luft.
Auch s’Berliner Klima-Paketle verpufft.

Freitags die Schule schwänzen?
Das sprengte die bürgerlichen Grenzen.
Doch wenn sich wirklich nichts bewegt,
sind die Jungen mit Recht zornig erregt.

Rezo hat die Schwarzen arg verrissen.
Deren Reaktion: beleidigt bis angesch…...

Arg hörte man die beiden Volksparteien
nach den Wahlen jaulen, schreien.
Zu viele Wähler*innen seien entlaufen.
Man müsse sich zusammenraufen.

Schnell mussten neue Gesichter her.
Die sollten die Malaise nun richten.
Doch zuvor war AKK von Merkels Gnaden
schon zum Rohrkrepierer geraten.

Aufs CSU-Altenteil zog sich der Seehofer-Bauer.
Kruzefix! Es folgt de Söder Markus, e Bienenschlauer.
Lange ging’s, bis NoWaBo und Saskia war’n erkoren.
Alte Sozi-Eliten hätten „völlig unerwartet“ verloren.

In Treue fest zur GroKo halten
nun die Neuen wie die Alten.
Mandatsträger auf gutem Diätenpolstersitz
kennen da weder Scherz noch Witz.
Für fast jede/n Dritten – potz Blitz -
würd‘ die Neuwahl zu nem Schleudersitz.

Um uns rum viel Krieg, Exit, Drohung, Deal.
Wer laut schreit und lügt, gewinnt auch viel.
Man rauft sich in dem Weltenkindergarten
mit Tricks, Fakes und Lügen aller Arten.  


Putin erzählt uns Krim’s Märchen.
Peking spielt in Hongkong King-Kong.
Trump haut allen e Twitterle auf den Kopf.
Zieht sich am End aus dem Sumpf am eignen Schopf.

Donnern die Ego-Performer mit dem Kopf an die Wand,
nimmt Angela alle schön bei der Hand
und singt brav ihr Lied:
Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb!
In einem heißen, trockenen Jahr wird’s braun.
Kein Wunder, aber kein Grund zum sich Erbau‘n.
Dringendst muss Politik, besser heute als morgen,
für Teilhalbe und finanzielle Gerechtigkeit sorgen.

Dennoch so viel Grün in einem trockenen Jahr?
Nach 40 Jahren schon Volkspartei – kaum wahr.
Ist es das Dreamteam Anna-Lena/Robert derzeit?
Oder macht Greta uns für den grünen Weg bereit?

Tannen biegen sich unterm Schnee dem schweren,
wie die Politiker unter den Lobbyistenheeren.
Wissenschaft prostituiert sich für Geld.
Hauptsache marktkonform; das zählt!

Fragte mich eine/r: Was ist dein Jahres-Hit?
Nein, kein Song. Es war der Klimaprotest mit
meinen beiden Enkelinnen am selben Tag.
Das schafft Zukunftsfreude, wie ich sie mag.

Zwei-Null-Zwei-Null
Die Kart‘ ist full.
Glaube wenig. Hinterfrage viel.
Grabe tief. Das führt zum Ziel.

Lasst uns mehr mit der Zukunft befassen.
Denn darin verbringen wir den Rest unseres Lebens.
Vieles andre ist ziemlich daneben, vergebens.
Auf eine klimafriedliche Zukunft – hoch die Tassen!

Franz Ruetz 2019

 

13.10.2019 in Kommunalpolitik

Erfolgreicher Infostand am 10. Oktober vor der Kreissparkasse in Brackenheim

 

Unser Infostand war gut besucht von Schülern, insbesondere der Klassen 5 bis 12 sowie Erwachsenen. Ansprechpartner waren unsere Stadträtinnen Dorothea Scheyhing und Sabine Schimpf-Mohlenik sowie unser Neumitglied Michael Moser. Sie führten interessante Gespräche zum aktuellen politischen Geschehen. Im Mittelpunkt stand der Hinweis auf die Aktion "change the future" (gutes Leben für alle): wie kann jeder Einzelne von uns durch sein Verhalten zu mehr Schonung der Umwelt und damit zur Sicherung unserer Zukunft beitragen.

16.07.2019 in Kommunalpolitik

Stellungnahme zu Layher Werk III im Gewerbegebiet Langwiesen

 

Die Firma Layher hat ihre Pläne für ein „Werk III“ im März 2018 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Werk sollte südlich der Weingärtner Cleebronn-Güglingen mitten in der freien Landschaft errichtet werden. 

In der Veranstaltung am 18. März 2018 hat Dr. Josef Festl vom SPD-Ortsverein Brackenheim nachdrücklich vorgeschlagen, den Standort so nach Norden zu verschieben, das er nicht mehr außerhalb des im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Gewerbegebietes, sondern komplett innerhalb liegt. Konkret: Lage zwischen bestehender Gewerbebebauung und den Aussiedlerhöfen westlich davon. Weiter hat Festl eine Begrünung der riesigen Dachflächen gefordert.

Nach der Veranstaltung bildete sich eine GRUPPE bestehend aus NABU Brackenheim (Adolf Monninger), NABU Güglingen (Manfred Stotz), SPD Brackenheim (Dr. Josef Festl), Bürgerunion Güglingen (Joachim Esenwein), SPD Oberes Zabergäu (Gertrud Schreck) und GRÜNE Zabergäu (Jürgen Winkler). Die GRUPPE wandte sich mit mehreren Schreiben (Stellungnahmen) an den Planungsträger „Zweckverband Wirtschaftsförderung Zabergäu“, der von den Gemeinden des Zabergäus getragen wird. Es fanden auch 2 Besprechungen der GRUPPE mit dem Zweckverband und dessen Planern sowie den Planern der Firma Layher statt.

Kernforderungen der GRUPPE: 

- Verlegung des Werk-Standortes nach Norden

- flächensparende Bauweise: wesentlich höhere Stapelung im Wareneingangs- und Warenausgagslager, Parkhaus für PkW

- Dachbegrünung und Photovoltaik auf den Dächern

- Umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in Natur und Landschaft, insbesondere  Renaturierung Zaber und Fürtlesbach, Naturschutzfonds

- Mobilitätskonzept: Schwerlastverkehr, Zabergäubahn, Radwegenetz

Der Zweckverband hat inzwischen einen „Vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ für die Pläne der Firma Layher aufgestellt. Der Plan ist vom 17. Juni bis 2. August 2019 öffentlich ausgelegt.

Der Bebauungs-Plan berücksichtigt die Forderungen der GRUPPE bezüglich Verlegung des Standortes, flächensparende Bauweise, Dachbegrünung, Renaturierung Zaber und Fürtlesbach.

Nicht  berücksichtigt wurden im Bebauungs-Plan die Vorschläge bzw. Kritik der GRUPPE zur Ausführung des Regenrückhaltebeckens, Oberboden-Management, Mobilitätskonzept, die Führung des Radweges (muss wegen Lage des Layher-Werkes verlegt werden), weitergehende Ausgleichsmaßnahmen.

Die ausführliche Stellungnahme der GRUPPE vom 7. Juli 2019 finden Sie unter „weiterlesen

 

Suchen